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20.06.2012

Nationale Plattform Elektromobilität übergibt Fortschrittsbericht an die Bundesregierung

von admin in News

Berlin:

Die Nationale Plattform Elektromobilität (NPE) hat heute ihren Fortschrittsbericht an die Bundesregierung übergeben. Sie stellt darin fest, dass Deutschland auf einem guten Weg ist, bis zum Jahr 2020 Leitanbieter und Leitmarkt für Elektromobilität zu werden. Gleichzeitig gibt die NPE der Bundesregierung weitere Empfehlungen für ihre künftige Politik im Bereich Elektromobilität. Für die geleistete Arbeit dankt die Bundesregierung den Expertinnen und Experten der NPE. Die Bundesregierung wird nun die Empfehlungen der NPE prüfen, die Marktentwicklung beobachten und weiterhin mit geeigneten politischen Rahmenbedingungen flankieren, um Deutschland „auf Kurs“ zu halten.

Der Fortschrittsbericht zeigt, dass der Ansatz der Bundesregierung richtig ist, den Schwerpunkt in der jetzigen Phase der Marktvorbereitung auf Forschung und Entwicklung zu legen. Die NPE sieht insbesondere die Einrichtung der vier „Schaufenster Elektromobilität“ als zentrale Maßnahme. In diesen vier Regionen soll Elektromobilität durch groß angelegte Demonstrations- und Pilotvorhaben erfahrbar gemacht werden. Außerdem gilt es, in noch offenen Fragen wichtige Erkenntnisse zu gewinnen. Die Bundesregierung will Forschung und Entwicklung bei der Elektromobilität weiter stärken. Deshalb hat sie heute Leuchtturmprojekte auf diesem Gebiet benannt. Darunter sind besonders innovative Forschungsprojekte zu verstehen, die der Bund fördert.

Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dr. Philipp Rösler: „Die Ergebnisse des Fortschrittsberichts zeigen, dass sein Name Programm ist: Wir haben bei der Elektromobilität bereits viel erreicht. Gleichzeitig liegt aber auch noch eine große Wegstrecke vor uns. Klar ist, dass Wettbewerb und Markt die besten Treiber für Innovationen sind und es deshalb Sache unserer Unternehmen ist, die Elektromobilität voranzubringen. Aufgabe der Bundesregierung ist es, die richtigen Rahmenbedingungen und Impulse zu setzen. Das tun wir mit unserem Regierungsprogramm, insbesondere im Bereich Forschung und Entwicklung. Ich bin froh, dass wir heute Leuchtturmprojekte auf diesem Gebiet benennen. Diese besonders herausgehobenen Forschungsprojekte sollen zeigen, wie innovativ der Standort Deutschland ist.“

Der Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Dr. Peter Ramsauer: „Der Bericht der Nationalen Plattform zeigt deutlich, dass wir mit der Elektromobilität in den letzten beiden Jahren ein gutes Stück vorangekommen sind. Die deutschen Hersteller haben bereits attraktive Elektroautos entwickelt. Wir haben nicht nur in den Modellregionen und -projekten gesehen, dass Elektroautos in vielen Anwendungsbereichen schon heute alltagstauglich sind. Durch gezielte Forschung- und Entwicklungsaktivitäten müssen die Elektrofahrzeuge jetzt noch kostengünstiger und attraktiver werden. Die Bundesregierung unterstützt dies durch ihre Förderaktivitäten.“

Der Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Peter Altmaier: „Die Elektromobilität ist ein wichtiger Baustein der Energiewende. Die Zukunft der Mobilität gründet auf erneuerbaren Energien. Ich begrüße ausdrücklich das erneute Bekenntnis der Nationalen Plattform Elektromobilität, dass die Energiewirtschaft den Strombedarf von Elektrofahrzeugen aus zusätzlichen regenerativen Energiequellen zur Verfügung stellen wird. Dadurch werden sich wertvolle Synergieeffekte einstellen: Strom aus Wind und Sonne ist ein idealer Partner flexibler Verbraucher – etwa intelligent ladender Elektroautos. Diese wiederum brauchen erneuerbare Energien, um ihren Klimavorteil zu untermauern.““

Die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Prof. Dr. Annette Schavan: „Die Nationale Plattform Elektromobilität hat zurecht einen Schwerpunkt auf Forschung und Entwicklung gelegt. Heute müssen die technologischen Grundlagen dafür geschaffen werden, dass langfristig marktfähige Elektrofahrzeuge entstehen können. Die Förderprogramme des BMBF setzen bei zwei der größten Herausforderungen an: bei der Leistung der Batterie sowie bei der Energieeffizienz des gesamten Fahrzeugs.“

Die NPE wird ihre Arbeit fortsetzen. Bereits im Frühjahr 2013 wird die Bundesregierung gemeinsam mit der NPE eine Internationale Konferenz zur Elektromobilität in Berlin veranstalten.

Quelle: bmbf.de


23.05.2011

Elektroautos werden von der Bundesregierung gefördert

von admin in Elektroautos

 

Elektroautos werden von der Bundesregierung gefördert

Das Elektroauto ist nun auch bei der Bundesregierung stark im Kurs. Durch die Vorkommnisse in Fukushima in Japan bekam das Umdenken Sinn und nach den Atomkraftwerken ist jetzt auch die Zeit für das Elektroauto gekommen. Hier muss Deutschland darauf achten, nicht als Schlusslicht hinter den anderen Ländern der Welt zu enden. Dazu sind Anstrengungen bei Forschung und Entwicklung notwendig.

Noch sind Elektroautos auf Deutschlands Straßen schwach vorhanden

Gerade einmal 2.307 Elektroautos sind laut Kraftfahrt Bundesamt Anfang 2011 in Deutschland unterwegs gewesen. Diese Zahl ist bei 45 Millionen PKW in Deutschland verschwindend gering. Daraus ist erkenntlich, warum gerade Elektroautos jetzt die Aufmerksamkeit auf sich ziehen, denn die hoch gesteckten Klimaziele sind nicht ohne ein Umdenken bei der Fortbewegung und Transport möglich.

Der Markt selbst wird von Fachleuten als sehr lukrativ eingeschätzt. Das Marktvolumen für Elektro- und Hybrigfahrzeuge soll bis 2025 einen Wert von 130 Milliarden Euro weltweit einnehmen. Neben den großen Autoherstellern wie Audi, VW, BMW und Mercedes sind auch kleine Anbieter wie Teslar, die sich schon einen Namen gemacht haben oder Heuliez, Think und Luis vorhanden. Gerade die kleinen Anbieter können schon serienreife Elektroautos anbieten.

Die Bundesregierung setzt hohe Ziele und investiert in Forschung und Entwicklung

Die Bundesregierung setzt ebenfalls auf Elektroautos und möchte in Deutschland bis zum Jahr 2020 eine Million Elektroautos auf die deutschen Straßen bringen. Dafür hat die Bundesregierung ein ganzes Maßnahmenbündel geschnürt. Der Haushaltsausschuss des Bundestages gab 500 Millionen Euro für ein Programm frei, bei dem ein Leitmarkt für Elektromobilität in Deutschland aufgebaut werden soll. Zudem sind 30 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II für den Aufbau von Kompetenzzentren in der Elektrochemie geplant. Wichtig ist die Erforschung von Lithium-Ionen-Batterien, denn die Ladefähigkeit und Kapazitäten der Batterien sind heute noch ein Manko bei Elektrofahrzeugen.

Neben der Förderung von Forschung und Entwicklung sollen die Elektrofahrzeuge indirekt bei den Bürgern gefördert werden und so zu einer größeren Akzeptanz führen. Die ersten 10 Jahre bleibt ein Elektroauto von der KFZ-Steuer befreit und auch die Anmeldung ist einfach gehalten. So wird das Elektroauto als Zweitwagen kein eigenes Nummernschild benötigen.

In den nächsten Jahren lassen die Automobilhersteller viel erwarten

Noch dieses Jahr 2011 will Renault den Kangoo Z.E. und den Kangoo Maxi Z.E. als Elektroauto auf den Markt bringen. Etwas später wird dann der Fluence Z.E. folgen. Den Leaf wird es im Oktober 2011 auch für die deutschen Autofahrer geben. Dabei plant Nissan schon einen elektrischen Transporter, zusätzlich einen Luxuswagen der Tochtermarke Infiniti und auch ein E-Mobil, das die Vorteile von Auto und Motorrad in sich vereint.

Für das Jahr 2012 ist viel zu erwarten bei den Elektroautos. Renault will für den Stadtverkehr den Twizy für den Stadtverkehr anbieten, den es für einen Preis von 6.990 Euro geben soll. Audi wird womöglich in die Kleinserienproduktion seines Sportwagens E-Tron einsteigen und bei Mercedes soll 2012 eine Elektroversion des Flügeltürers SLS ebenfalls in Kleinserie produziert werden. Die Kleinwagensparte sollen ein E-Smart und eine A-Klasse mit Elektroantrieb bereichern.

Im Jahr 2013 soll von Audi ein neuer Kleinwagen Band laufen. Das Modell soll als reines Elektroauto und als Hybrid-Fahrzeug auf den Markt kommen. Das erste Elektrofahrzeug von BMW ist 2013 zu erwarten. Das Mega-City-Vehicle soll den Namen i3 tragen und vor allem aus Karbon bestehen. Ebenfalls 2013 soll der berühmte Golf von VW als Elektrovariante die Straßen befahren.

Elektroautos werden die Straßen erobern

Neben allen Kinderkrankheiten, die die Elektroautos noch mit sich tragen, wird ihnen doch die Zukunft gehören. Sind die ersten Hürden für den Massenmarkt erstmal genommen, werden die Elektroautos dank der umweltfreundlichen Fahrweise und dem geringen Verbrauch Deutschlands Straßen erobern.
Ralf C. Schumacher
Elektroautokaufen.de



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